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Piraten we can learn from

Liebe Piraten. Wo ich sonst hoffentlich klar aber deutlich meine Kritik anbringe, will ich heute die Gelegenheit nutzen Danke zu sagen und zu loben.

Seit der letzten Mitgliederversammlung in Berlin Ende Februar war klar geworden, dass sich die wichtige Berliner Presse umstrukturieren muss. Der beauftragte Pressekoordinator Axel Kistner war in den Vorstand gewählt worden und auch sonst stand Revision der Arbeitsweise der Berliner Presse an. Dankenswerter Weise ist relativ schnell Philipp Magalski
zum Pressekoordinator ernannt worden. Ebenfalls dankenswerter Weise hat Dieser sich mit Hilfe von einigen Piraten an die Arbeit gemacht die Arbeitsfähigkeit und die Kommunikation der Presseabteilung zu stabilisieren und zu koordinieren. Ein neues Pressetelefon, neue Squadtreffen und Helfer mussten gefunden werden.

Inzwischen haben die Berliner auch einen neuen Pressesprecher. Direkt aus der aktiven Arbeit in der Bundespressestelle wechselte Stephan Dressel nach dem Bundesparteitag als Pressesprecher in die Berliner Abteilung, während die Berlinerin Lena ihre Aktivitäten auf Anfrage von Daniel Flachshaar in die Bundespresse verlagerte. Es gab und gibt also sicher eine Menge an Workflow und Workcases zu organisieren.

Ich erzähle Euch das, da diese Arbeit inzwischen offenbar Früchte trägt und frei nach dem Motto “einmal mit Profis” die Berliner Presse erste Erfolge verbuchen kann. Nich nur die Pressemitteilungen kommen in schnellerer und direkterer Abfolge, sie sind offenbar auch inzwischen so gut, dass sie fast wörtlich zitiert werden.

Im konkreten Fall der Freifunk-PM wurden bei der Erstellung direkt die Fachkompetenzen des Berliner Piratenfreifunk-Squads eingebunden und einee redaktionelle Überarbeitung der Texte durch professionelle Erfahrung der Presseaktiven angeboten. Diese Arbeitsweise halte ich für eine Presseabteilung für höchst wünschenswert und offensichtlich ist sie auch von Erfolg gekrönt. Aus diesen und anderen Gründen möchte ich den Piraten Lena, Philipp und Stephan und auch Rik, Andreas, Patrick, Alex und Robin von den Piratenfreifunkern für die gute Arbeit an dieser Stelle einmal danken.

Macht weiter so damit das Schule macht!

Ich schreibe diese Lobhudelei auch damit der ewige Kritikflow in der “Sommerpause” unserer innerparteilichen Medienlandschaft etwas aufgelockert wird. Es gibt viele Piraten die verdammt gute Arbeit machen und die gilt es in den Vordergrund zu stellen, im Gegensatz zu solchen Piraten die sich mit Fehlverhalten, Kritikbegeisterung oder einfach langen Texten versuchen in den Vordergrund zu drängen.

In diesem Sinne “einmal mit Profis bitte”!

Episode ii – BPT10, HfB, PPI

In der zweiten Episode der Hauptstadtpiraten reden Simon und Martin über den kommenden Bundesparteitag, Anträge aus der Antragsfabrik, Operation Hildegard für Bingen und die kommende PPI-Konferenz.

Update (Delegierte PPI):  Stefan “Aaron” König sollte laut Andi Popp die Piratenpartei Deutschland bei der internationalen Piratenparteien-Konferenz vertreten. Ich bin nicht damit einverstanden, dass der Mann der Bomben für den Iran gefordert hat, uns auf internationaler Eben vertritt. Fragen dazu bitte an: andreas.popp[at]piratenpartei-bayern.de

Linksammlung

Am Dienstag, den 23.03.2010, hatte ich die Gelegenheit an einer Podiumsdiskussion, organisiert durch die european alternatives teilzunehmen. An dieser Stelle will ich Euch ein kurzen Abriss der Veranstaltung geben.

Auf dem Panel zugegen waren nicht nur zwei Piraten (Danke an Carlo v. Loesch für die Einladung) sondern auch die Grüne Jugend, ATTAC, das Zentrum für politische Schönheit sowie echologic.org. Da das Thema Partizipation war, sollte die Runde und die Diskussion für das Publikum (ca. 50 Personen) so offen wie möglich sein.

Für ein so großes Panel (7 Personen) blieb damit also wenig Zeit sich und seine Organisation vorzustellen. Carlo und ich haben die Doppelbesetzung genutzt um zuerst auf die Piratenparteien International und Ziele im Zusammenhang mit neuen Formen der Partizipation in der Parteipolitik einzugehen und spezieller die konkreten Probleme der partizipativen Kampagnenführung und unsere Berliner Lösungen dazu (LiquidFeedback) einzugehen. Als “Parteisoldaten” waren wir dabei neben Karl Bär (GJ) eher die Vetreter der klassischen politischen Strukturen. Dem Gegenüber stellten sich die Verschiedenen Formen der Partizipation der AktivistInnen vor. Bemerkenswert an dieser Stelle waren sowohl die Vertreterin des Berliner Wassertisches (ATTAC) und der Sprecher der politischen Schönheit, die völlig unterschiedliche Standpunkte zu Formen des politischen Aktivismus präsentierten.

Gegenüber standen sich die Positionen der rein außerparlamentarischen nicht orgnaisierten Aktivistin mit tiefgreifendem Missverständnis und tief verwurzelter Angst vor Machtposition und die Einsicht der Notwendigkeit von “sustainable structures” wie politischen Parteien. Während uns wie allen anderen politischen Parteien von der einen Seite vorgeworfen wurde, unbeweglich und nicht legitimiert zu sein (was ich für die meisten Parteien unterschreiben würde) und das Recht den Aktivistinnen zu helfen abgesprochen wurde, konnte sich zum Beispiel der Vertreter der politischen Schönheit sehr wohl vorstellen, Macht anzuhäufen um politische Postionen durchsetzen zu können.

Die Diskussion beschäftigte sich inhaltlich mit der Trennung von gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Interessen, Transparenz der etablierten Strukturen, internationale Vernetzung, notwendige demokratische Bildung und die neuen Medien als Werkzeuge direkter demokratischer Diskurse mit globaler Relevanz.

Auch im Publikum wurde schnell klar, dass es wohl eine Mischung all dieser Interessen und Probleme braucht und ein gemeinsames Wirken von NGO’s, Parteien und social companies, um den Gefahren einer immer abhängigeren und schlecht legitimierten internationalen Politik für die Menschen- und Bürgerrechte begegnen zu können. Die Piraten wurden dabei als Chance für eine neue Politik der Parteien aufgenommen. Es wurde klar dass auch der organisierte internationale Widerstand und die Protestnetzerke unzeitgemäß zu werden drohen und auch hier Reformen dringend notwendig sind. So verglich die Vertreterin von ATTAC die Menschheit mit Ameisen (dem einzigen Tier aus dem Menschen, das Angriffskriege führt) und wünschte sich eine Ermächtigung einer solchen gleichgeschalteten Masse, verweigerte sich aber jeglicher Zusammenarbeit mit z.B. Parteien. Auch hier finden sich stets alte Denkmuster, die eher an eine Klassengesellschaft (haben die Nazis abgeschafft) mit Klassenkampf glauben als die Realität einer leicht zu beeinflussenden und überforderten Massengesellschaft mit starken demokratischen Defiziten anzuerkennen.

Das Fazit der Veranstaltung war dann auch wie so oft ein Mittelweg aus direkten demokratischen Strukturen, Protestkultur und Kommunikationsguerilla und stabilen handlungsfähigen representativen Strukturen oder großen strukturierten NGO’s wie ATTAC. Eine Kultur der Transparenz, des Protestes und der öffentlichen Willensbildung wurde von allen Teilnehmern angemahnt.

Wir als Piraten haben auch nach der Veranstaltung eine Menge Anfragen zu LiquidDemocracy bekommen und einige interessante Kontakte geknüpft. Weitere Veranstaltungen z.B. zu verschiedenen Techniken und Systemen demokratischer Willensbildung mit maßgeblicher Beteiligung dieser neuen Querdenkerpartei (JA damit meine ich uns Piraten) sollen folgen.

Also Piraten auf gehts. Wenn ihr die Möglichkeit habt als Piraten an solchen Diskussionen und Veranstaltungen teilzunehmen, dann tut das einfach. Es lohnt sich meiner Erfahrung nach so gut wie immer.

Eigentlich hatte ich mir fest vorgenommen die Causa-Aaron nicht weiter zu pushen und auch noch meinen Senf dazu zu geben, wo sich doch (das sieht mensch ja schon an Doppel-A) Jeder berufen zu fühlen scheint, seine Meinung zum Thema zu äußern. Die neueste Entwicklung um die Iran-Äußerung des wohl ungeliebtesten Bundesvorstandsmitgliedes der Piratenpartei, lässt mich das allerdings über Board schmeißen.

Ich las von Aaron Aussagen wie

Auch wenn ich normalerweise Krieg für kein geeignetes Mittel der Politik halte: dies ist einer der seltenen Fälle, in denen der gezielte Einsatz militärischer Mittel, nämlich die Zerstörung der iranischen Nuklearanlagen, einen weit größeren Schaden vermeiden könnte.

oder

Doch die verfassungsmäßig garantierte Religionsfreiheit gilt unter der Prämisse, dass sich die Praktizierenden einer Religion an die Gesetze halten und die Werte der Gesellschaft, in der sie leben, achten und teilen.

und mir wird schlecht. Die Welt braucht nicht noch mehr Gewäsch über unverstandene Themen von nicht verständnisvollen Menschen. Stefan ‘Aaron’ Koenig offenbart hier einen Politikstil des medialen Säbelrasselns. Er suhlt sich geradezu in der polemisierten kurzfristigen Debatte und Medienaufmerksamkeit die seine im besten Fall polarisierenden Äußerungen schaffen. Dabei ist er völlig schamlos in der Wahl seiner Mittel. Rechtsbegriffe werden da mal eben umgedeutet, es wird schnell nebenbei die Religionsfreiheit aufgehoben

Wenn rein hypothetisch einige Hindupriester sich in die Politik einmischten und behaupteten, man müsse gegen die Wirtschaftskrise nur möglichst viele Menschenopfer an die Göttin Kali bringen, würde sich dagegen hoffentlich Widerstand bilden (ich wähle bewusst so ein absurdes, unrealistisches Beispiel, hält mich jetzt jemand für “hinduphob”?). Die Aktivität einiger weniger fanatischer Priester könnte dann dazu führen, dass Hindutempel allgemein als Symbole einer menschenverachtenden Politik angesehen würden.

und pseudo-historische Vergleiche gezogen um seine Forderungen und Ansichten zu motivieren.

Die Demokratien des Westens dürfen nicht den gleichen Fehler begehen wie 1938, als die nett gemeinte Appeasement-Politik Chamberlains Hitler erst zu seinen Angriffskriegen ermutigt hat. Um einen Krieg im Nahen Osten zu verhindern, sollten alle Mittel eingesetzt werden – von drastischen Wirtschaftssanktionen bis hin zur gezielten Zerstörung des iranischen Nuklearpotenzials.

Doch wer will es Aaron schon verübeln. Steht er doch in der guten Tradition einer vdL oder eines Westerwelles oder Missfelders oder eines Ludewig und vielen Anderen, dieser Medienaufmerksamkeit geifernden Kamerapolitiker, die statt sich zu informieren, zuzuhören und nachzudenken, dem Dogma der Zuschauerzahlen oder  Blogstatistiken verfallen sind. Das einzige Ziel dieser Menschen ist es immer neue und größere Foren für sich zu schaffen, aus Selbstzweck und nicht um ein Problem zu lösen, eine Idee zu verwirklichen oder irgendetwas produktives zu Wege zu bringen.

Umso schlimmer wiegt es nun, dass ein großer Teil unserer Medienlandschaft schon längst indoktriniert ist, diese politischen Elefanten im Porzellanladen zu publizieren zu fördern indem sie sie veröffentlichen. Wo eine gute Schlagzeile mehr Wert ist als ein gut recherchierter Text, gedeiht die politische Debatte zur Farce und die Aarons unserer Zeit kommen zu Wort.

Jüngstes Beispiel ist leider mal wieder die taz. Im heuten SonntazStreit wird die Debatte über eine militärische Option gegen den Iran und seine Bestrebungen Nuklearmacht zu werden erneut aufgerollt. Wer kommt zu Wort? Natürlich Einer der laut genug schreit und noch Einer der noch lauter schreit.  Einzig eine grüne Bundestagsabgeordnete rät zur Vernunft doch nicht zu laut.

Ich wünsche mir, dass die Piraten sich daran kein Beispiel nehmen. Seid lauter in der Opposition gegen die Aarons und Westerwelles, folgt nicht dem Beispiel der kleinlauten Grünen! Wenn Aaron in SEINEM Blog seine Stellungnahme zum taz-Artikel veröffentlicht, wo ist dann die Presseerklärung der Piratenpartei dazu? Wo sind die Forderungen nach einem internationalen Strafgerichtshofprozess gegen Ahmadinedschad und die Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung während und nach den Wahlen im Iran? Oder die vielen anderen besseren Lösungen als Krieg?

So wie ich das verstehe, sind wir Piraten angetreten den politischen Meinungsbildungsprozess zu versachlichen und den Bürgern das Vertrauen zu Entscheiden zurückzugeben anstatt sie an jeder möglichen Stelle mit holen Phrasen und populistischen Halbwahrheiten zu beleidigen. Wir gemeinsam müssen gegen die Front der Populisten aktiver vorgehen. Zuerst in unseren eigenen Reihen.

in diesem Sinne

Auf nach Bingen

Demo/Gegendemo/Demogegen

Wie angekündigt fand gestern Samstag, den 10. Oktober in Berlin, ein Aufmarsch rechtsradikaler Gruppierungen statt. Wie angekündigt fanden dazu umfangreiche Proteste bürgerlicher und linker Gruppierungen gegen diesen Aufmarsch statt.

Ich selbst entnehme meine politische Motivation hauptsächlich linker Szenen und auch wenn ich als Pirat wohl eher dem libertären Umfeld zugeneigt bin, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, bei den Protesten gegen diese unsägliche Meute verblendeter junger Menschen teilzunehmen.

Zuerst einmal seien hier alle beruhigt, die den Schreiber dieser Zeilen alsbald dem gewaltbereiten “Chaotentum” zurechnen wollen.  Die Gegendemo war durch eine breite Unterstützung aus eher “bürgerlichen” Lagern gekennzeichnet. Gewaltbereite fanden sich, so mein Eindruck, zu diesem Anlass auf beiden Seiten in der Unterzahl. So kann ich beruhigen, garnicht erst in die Verlegenheit gekommen zu sein Gewaltbereitschaft zu entwickeln.

Insgesamt freue ich mich, dass so viele Menschen gegen die braunen Parolen, Symbole und Forderungen Gesicht gezeigt haben und ihrem Unmut verbal und lautstark Luft gemacht haben.

Die wohl mit Abstand größte Gruppe waren die Polizisten, die aus (ich zählte) fünf Bundesländern angekarrt worden waren. Meinem Eindruck nach waren wieder einmal sie es, die konsequent die stärkste Gewaltbereitschaft zeigten. Ein paar Bilder möchte Ich Euch deshalb einfach nicht vorenthalten.

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Offener Brief an Stefan Raab

Quelle: http://piratig.de/2009/09/03/offener-brief-an-stefan-raab/

Lieber Stefan,

mit Freude habe ich erfahren, dass Du auch 2009 die TV Total Bundestagswahl veranstaltest.

Ich muss ehrlich zugeben, dass ich die Idee super finde, aber die Ausgabe 2005 nicht wahrgenommen und verpasst habe. Vielleicht liegt das daran, dass ich mich bis vor kurzem als unpolitisch empfunden habe, vielleicht auch daran, dass ich, obwohl Zuschauer der ersten Stunde, die Sendung TV-Total aus Zeitmangel höchstens noch ein paar mal im Jahr schaue. Ich wußte gar nicht, dass Du dich für Politik interessierst. Es kommt wahrscheinlich, wie bei mir, mit dem Alter.

Doch, als ich von der TV Bundestagswahl vor kurzem erfuhr, fand ich die Idee auf Anhieb gut und habe mir vorgenommen die Sendung auf jeden Fall anzuschauen, ja vielleicht per SMS zu unterstützen.

Ich habe kurz auf der Webseite von TV-Total recherchiert. Dort heißt es:
„Stefan und N24-Chefredakteur Peter Limbourg laden die Spitzenkandidaten der sechs Parteien des aktuellen Bundestags zur „TV total Bundestagswahl – Wir wählen schon heute“ auf ProSieben.“

O Schreck! Der sechs Parteien des aktuellen Bundestags? Wieso sechs?
Es sind doch sieben! Hast du die Piratenpartei vergessen, übersehen oder gar mutwillig ausgeklammert? Sie ist doch im Bundestag vertreten.

Nein, an den letzten Grund glaube ich einfach nicht. Du würdest das als echter Demokrat nie tun. Es ist wahrscheinlich so, dass die Pressemeldung noch vor der EU-Wahl konzipiert wurde, bevor die Piratenpartei zum ersten mal in der breiten Öffentlichkeit in Deutschland aufgetreten ist, noch vor der beispiellosen Erfolgsstory dieser jungen, coolen, aufstrebenden Partei der jungen Generation.

In den Infos bei der TV-Total steht:
„Laut Statistischem Bundesamt geht jeder dritte Wahlberechtigte unter 30 Jahren nicht zur Wahl. Als erfolgreichster TV-Sender der jungen Mediengeneration will ProSieben genau diese Altersgruppe motivieren, von ihrem Wahlrecht als wichtigstem Instrument der Demokratie Gebrauch zu machen.“

Genau dieses Ziel könntest Du und würdest Du erreichen, indem Du auch einen Spitzenvertreter der Piratenpartei in Deine politische Fragerunde einlädst, denn die Piratenpartei, die sich als Partei der Internet-Generation versteht, zieht gerade die jungen Wähler unter 30, als einzige Alternative zu den Parteien der „alten Internetausdrucker“ extrem stark an.

Schau dir doch die Kommentare auf der Seite von TV Total Bundestagswahl 2009 an, um zu sehen wie Deine Zuschauer zu der Piratenpartei stehen.

Wusstest du, dass:

  • die Piratenpartei seit der EU-Wahl die Mitgliederzahl mehr als verfünffacht hat und derzeit mit über 7.500 Mitgliedern direkt hinter den Grünen die stärkste Kleinpartei Deutschlands ist, stärker als REP, ÖDP, NPD, DVU und Konsorten?
  • die Piratenpartei bei der Landtagswahl am 30.8.2009 in Sachsen bis zu 14% Stimmen erreicht hat?
  • die Piratenpartei die mit Abstand stärkste Partei im Netz und bei allen sozialen Netzwerken ist? Dazu verfügt sie über das stärkste Wachstum in allen diesen Netzwerken.
  • die Piratenpartei alle Wahlumfragen bei StudiVZ/SchülerVZ seit mehreren Wochen mit einem gewaltigen Vorsprung gewinnt?
    StudiVZ hat 15 Millionen Mitglieder, die meisten unter 30 Jahre.
  • die Piratenpartei einfach DIE Partei der jungen Leute ist?
    Bei den Unter-30-Jährigen ist das die populärste Partei, sie genießt derzeit einen zweistelligen Zuspruch. Er liegt wahrscheinlich über 20%, vielleicht sogar über 30%.
  • viele Politikwissenschaftler die Piratenpartei als die Grünen des 21. Jahrhunderts bezeichnen und bescheinigen, dass die Piraten das Zeug dazu haben, junge Leute zu politisieren, Nicht-Wähler und Erst-Wähler anzuziehen, Sympathisanten stark zu mobilisieren. Sie habe das Zeug dazu, die Bürgerbewegung der Digitalen-Generation zu werden.

Grund: Bürgerrechte, Basisdemokratie, Transparenz des Staates, Schutz der Privatsphäre, freie Bildung und Bewahrung des Grundgesetzes sind Themen, die für den modernen Menschen extrem wichtig sind aber von den etablierten Parteien ausgeklammert werden.

Auch ich wurde von den Ideen der Piratenpartei und deren Demokratieverständnis angetan. Auch ich werde jetzt, obwohl über 30, zur ersten Wahl gehen. Auch ich engagiere mich zum ersten Mal politisch.

Stell dir kurz mal vor, Du würdest die Piratenpartei in die Runde am Vorabend der Wahlen zu TV Total einladen.

Viele junge Leute würden alleine deswegen schon deine Sendung schauen und Du würdest dann die Einschaltquoten von 2005 noch einmal steigern können:
„Die Ausgabe vor vier Jahren war die erfolgreichste Wahlsendung bei den jungen Zuschauern im deutschen Fernsehen: Zur besten Sendezeit verfolgten 29,0 Prozent der 14- bis 29-Jährigen die „TV total Bundestagswahl 2005″.“
Die Aufmerksamkeit der Netzgemeinde und die mediale Begleitung der Blogosphäre wäre dieser Sendung sicher.

Du würdest die jungen Menschen motivieren, wählen zu gehen, denn endlich stünde für Sie eine wählbare Partei zur Wahl.

Und die Piratenpartei wird dann GANZ SICHER bei der Abstimmung zweistellig werden. Schon alleine aus dem Grund, dass die Zielgruppe Deiner Sendung fast genau mit dem Sympathisanten-Profil der Piratenpartei übereinstimmt. Unter Umständen würden Piraten die eine oder andere etablierte Partei abhängen.

Das wäre doch eine Sensation! Und das am Vorabend der Wahl!
Das Ergebnis dieser Abstimmung würde sich wie ein Lauffeuer in den Medien verbreiten.

Das würde sowohl zu Deinem Ruhm wie auch zur Bekanntheit der Piratenpartei beitragen.
Viele unentschlossene Wähler würden in Ihrer Wahlentscheidung für die Piratenpartei bestätigt, dass Ihre Stimme bei der Wahl nicht verschenkt wird. Viele ältere Wähler würden zum ersten Mal mit der Piratenpartei konfrontiert und hätten die Chance noch kurz vor der Bundestagswahl sich mit dem Programm dieser Partei auseinanderzusetzen. Das würde den Ausgang der Wahl ganz sicher zugunsten der Piratenpartei beeinflussen, das Ergebnis der Wahl nach oben treiben.

Stell Dir doch mal vor, was passiert dann wenn es den Piratenpartei dank Deiner Hilfe gelingt, die 5%-Hürde zu schaffen und den Bundestag zu entern.
Das wäre ein historischer Moment, echter Wahnsinn!
Denn zuletzt vor 20 Jahren ist dieses Kunststück einer Partei gelungen.

So unmöglich ist es nicht. Bei der Landtagswahl in Sachsen erreichte die Piratenpartei 1,9%, aktuelle Umfragen zeigen 3% für die Piraten. Es fehlt der letzte Tick, um die 5% zu knacken. Das liegt in Deiner Hand.

Du würdest einen direkten, ungeheuren Einfluss auf die Geschichte Deutschlands nehmen.

Du hast schon die Geschichte der Musik geschrieben, die Geschichte des Fernsehens, sogar des Sports, aber Politik ist doch noch eine Nummer größer.

Wäre es nicht an der Zeit, jetzt die Geschichte der Bundesrepublik zu schreiben indem Du einer neuen Partei zum Bundestagseinzug verhilfst?
Wäre das nicht der ultimative Coup?
Wäre das nicht Dein Traum?
Wie kannst Du besser Deinen Namen verewigen?

Wäre es nicht toll, den wirklich Großen und Mächtigen eine auszuwischen, und zwar nicht nur durch subversive Fragen, sondern durch eine echte politische Blamage?

Du kannst eigentlich nichts falsch machen, wenn du Piraten einlädst. So oder so wird es ein Erfolg für Dich und eine Sensation für die Medien.

Also Stefan! Gib dir einen Ruck, zeige Größe und schreibe Geschichte der Bundesrepublik Deutschland mit einer mutigen Entscheidung im richtigen Moment! Eine bessere Chance dafür kann ich mir wirklich nicht vorstellen.

Ein Fan der ersten Stunde,
Alexander Double

Endlich ein Wahlkampfportal

Seit heute ist das Wahlkampfportal der Piratenpartei Deutschland online! Hier werden bundesweit Aktionen und Kampagnen dokumentiert.

Nicht nur Piraten können hier offen und transparent den Kandidaten, Wahlkampf, die Themen und Aktionen der Piratenpartei diskutieren. Ein innovatives Unterstützernetzwerk verlinkt online die Seiten mit piratischem Hintergrund und generell alle Unterstützer unseres Themenkatalog.

Los Leute macht die Seite bekannt, verlinkt Euer Piratenbanner und berichtet von Eurem persönlichen Piratenwahlkampf.

Ich sitze heute zur Abwechslung einmal im ersten piratischen Bundestagsbüro unter den Linden 50.^^ Eine sehr produktive Atmosphäre. Leider ist das auch das einzige produktive. Ohne WLAN, Kaffemaschine und freien Zugang zum Gebäude lässt sich eher wenig piratisch Arbeiten.

Die Teams der Wahlkampforga haben sich in vielen Bundesländern formiert. Auch in Berlin und hier steht uns immerhin eine rund 40 Personen starke Gruppe aus höchst Aktiven zur Verfügung. Das ist sehr erfreulich bringt aber doch so einige Probleme mit sich. Die Bundesgeschäftsstelle in der Adreasstraße 66 ist nicht nur zu Vorstandssitzungen zu klein. Dankenswerter Weise haben wir für die notwendige Parteibürokratie vom kleinen Stadtteilzentrum einen Schreibtisch zu Verfügung gestellt bekommen, einen Konferenztisch und einige Schränke. Es zeigt sich aber immer mehr, dass bei steigender Mitgleider- und Aktivenanzahl die Piraten drohen das Stadteilzentrum schlicht zu sprengen.

Die Piraten suchen also eine Bleibe und das möglichst schnell. Auch politische Organisation braucht kreative Freiräume und eine freie Arbeitsatmosphäre.

Hinweise zu der gesuchten Bleibe nehme ich gern von Euch entgegen.

Piratenwerte und Piratenziele

Nicht nur im Landesverband Berlin wird dieser Tage hart und viel am so genannten Offline-Wahlkampf gearbeitet. Nicht nur Aktionen, Plakate, Sticker, T-Shirts und Flaggen werden dabei diskutiert. Aktuell ist der erste von 2 Berliner Flyern mit dem Titel “Werte und Ziele” fertig gestellt. Der Flyer ist aus einer Auswahl von Texten des aktuellen Berliner “Kurzmanifestes” entstanden.

Ich möchte Ihr hier gern einmal zur Bewertung stellen. Ob Piraten oder nicht, ihr könnt hier eine Schulnote für Euren Eindruck des Machwerkes vergeben.

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Wem von Euch das Konzept nicht gefällt, den möchte ich dazu einladen mitzudiskutieren. Auf dieser Seite wird zur Zeit der Text zum Berliner Programmflyer gestaltet.

Viel Spaß beim Voten und Klarmachen zum Ändern!

smash homophobia

Das neuerliche Attentat auf eine schwul-lesbische Judengruppe in Tal Aviv hat nicht nur die schwul-lesbische Gemeinde getroffen. Bürgerinnen und Bürger aus allen Gesellschaftsschichten haben sich am Dienstag, den 04 August 2009 zusammengefunden um ihre Trauer auszusdrücken.

Hier ein paar Impressionen der Demonstration in Bildern.